Mochi
Japanischer Reiskuchen
Wenn das Jahresende herannaht bekomme ich jedes Jahr von meinen Eltern aus Japan ein großes Paket. Voll Lebensmittel für das Neujahr. Rote Bohnen, Nori, verschiedene trockene Fische, Shiitake, Konbu, Mochi u.s.w. Als meine zwei Geschwister und ich noch bei meinen Eltern wohnten, machten wir jedes Neujahr zu Hause selbst Mochi. Mal assen wir es mit Kinako (gedörrtem Bohnenmehl), mit Anko oder mit Sojasosse und Nori, mal kochten damit japanischen Eintopf oder Mochi-pizza.
Obwohl das selbst gemachte Mochi besonders lecker ist, hatte ich schon Ende
Januar keine Lust mehr, Mochi zu essen. In dieser Zeit gibt es in Japan einfach zu viel Mochi. Zu Hause viel Mochi und bei meinen Großeltern noch mehr Mochi. Ausserdem bekommen wir nicht selten als Neujahrs-Geschenk auch noch Mochi.
Erst seitdem ich hier in Deutschland wohne, sehne ich mich stark nach dem Mochi, was meine Eltern zu Hause machten.
Um das Rezept selbst zu hause machen zu können, braucht man aber das richtige Zubehör. Einen Holzstock (eher Holzhammer) und einen großen Holzmörser. Wie die ganze Sache dann in Aktion aussieht, kann man beispielsweise hier bewundern.
Zutaten
- klebriger Reis für Reiskuchen
- Stärkemehl zum Formen
Zubereitung
- Den Klebereis im Wasser über Nacht
- Wasser abgießen
- den Klebereis etwa 20 Min. im Wasserdampf dämpfen, bis er ganz weich wird.
- Soweit er noch heiß ist, im Mörser mit einem Holzstock zerstampfen. Dabei soll man immer wieder den Holzstock nass machen, damit der Reis nicht an ihm anklebt.
- Wenn der Reis nicht mehr kornig wird, dann mit Stärkemehl (damit es nicht an den Händen klebt) nach Belieben in kleine Teilen teilen.
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